Frischer Wind aus der Küche

Turbulent geht es in der Max Eatery zu. Die spannende Kombination aus malerischer Lage, fröhlichem, gemütlichem Ambiente und der Freude am Essen zieht die unterschiedlichsten Gäste an. Höchste Zeit auch hier einmal hinter die Kulissen zu blicken. Am besten gleich in die Küche. Der frische Wind, der dort weht, spricht sich nämlich gerade herum. Das muss ich mir natürlich genauer anschauen.

Ich treffe mich mit Verena Hauck, der jungen, dynamischen und ehrgeizigen Chefköchin der Max Eatery. Sie gerät sofort ins Schwärmen von ihrem selbstkreierten Burger aus besten, frischen Zutaten mit zwei aufwändigen Soßen und knusprigen Potatoe Wedges, in den sie sehr viel Zeit und Arbeit gesteckt hat. Er läuft sehr gut, berichtet sie nicht ohne Stolz. Oder auch der hausgemachte Waldbeer-Apfel-Eistee aus erfrischendem Früchtetee, fruchtigem Apfelsaft, frischen Himbeeren und Apfelscheiben und etwas Honig (denn der macht nicht ganz so süß und schmeckt nicht so fad wie Zucker), den sie vor kurzem mit ins Sortiment genommen hat. Manche Kunden kämen nur wegen des Eistees. „Frisch und hausgemacht“ ist Ehrensache für die aufstrebende Köchin.

Dass ihre Gerichte so auf die Speisekarte genommen wurden, war ein langer Weg und viel Arbeit. Seit Januar hat Verena Hauck ein- bis zweimal die Woche ganztägig Probe gekocht und dem Rischart’schen Führungsgremium immer wieder neue und verbesserte Gerichte vorgestellt. „Die Phase war gar nicht so einfach.“ sagt sie heute. Denn das „Gremium“ traute sich nicht so recht weit weg vom bisherigen bewährten, jedoch leicht angestaubten Café- und Bistrokonzept der übrigen Rischart Filialen.

burger

Waren die ersten Gerichte erst einmal durchgeboxt, fielen der Modernität auch noch die guten Rischart Teller zum Opfer. Auf unzähligen Messen schaute man sich nach modernem hochwertigem Geschirr um und förderte so Einiges zu Tage. Niedliche Körbchen für die Potatoe Wedges, kleine Backformen, in denen wie es sich für einen Bäcker gehört stilecht das Brot zum Salat gereicht wird, edle Suppenschalen und natürlich die fast schwarzen Teller und Platten, auf denen die Farben der Speisen so toll zur Geltung kommen. „Auf die Optik lege ich großen Wert. Ich habe Stunden mit dem Anrichten verbracht. Schließlich genießt man auch mit den Augen.“ sagt dich Chefköchin mit dem Frischetick.

Dass sie heute in ihrem jungen Alter dort steht, wo sie steht, hat sie ihrem Fleiß, ihrem Ehrgeiz und natürlich ihrer Leidenschaft für gutes Essen zu verdanken. Sie kam ursprünglich über das Café Kaiserschmarrn, wo sie schon von Anfang an die Wiesngäste mit dem berühmten Kaiserschmarrn oder den feinen Flammkuchen aus dem Steinbackofen verwöhnt, ins Unternehmen. Dort hat sie auch gelernt aus einer kleinen Küche, das Allerbeste herauszuholen.eisteegerichte-balkon

Man ist geneigt zu sagen: „München ist dank Verena Hauck um eine Attraktion reicher.“ Anstatt am Stachus, einer der teuersten Plätze Münchens auf Gewinnmaximierung und Profit zu zielen, verwöhnt sie ihre Gäste lieber mit ehrlicher Kochkunst, hausgemachtem Eistee, aufwändigen Gerichten aus frischen und regionalen Zutaten und lässt tatsächlich auch sonst jede Menge frischen Wind wehen. Den Gästen gefällt‘s.

MAX

 

 

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